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Das kleine Café am Hafen fanden sie nur, weil sie falsch abbogen

Eine falsche Abzweigung wurde zum angenehmsten Teil des Tages.

Ein kleines Café an einem ruhigen Hafen mit Tischen im Freien.

Der Plan war einfach: am Wasser entlanggehen, den Aussichtspunkt suchen, danach zurück ins Hotel. Doch hinter einer Baustelle bogen sie eine Straße zu früh ab.

Zuerst ärgerten sie sich. Die Karte auf dem Telefon zeigte einen Umweg, und die Sonne wurde stärker. Dann sahen sie am Ende der Gasse ein kleines Café mit drei Tischen vor der Tür.

Es gab keine große Karte, nur Kaffee, Limonade und zwei hausgemachte Kuchen. Der Besitzer stellte die Gläser ohne Eile auf den Tisch und zeigte ihnen den schmalen Weg zurück zum Hafen.

Sie blieben länger als geplant. Vor ihnen bewegten sich die Boote langsam im Wasser, und irgendwo schlug ein loses Seil gegen einen Mast.

Später fanden sie den Aussichtspunkt doch noch. Er war schön, aber nicht überraschend. Das Café dagegen erzählten sie am Abend als erstes.

Manche Orte entdeckt man nicht, weil sie empfohlen wurden, sondern weil man für ein paar Minuten nicht mehr genau weiß, wo man ist.

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